Posts Tagged “deutsch-französische Beziehungen”

Dezentrale Zusammenarbeit

Dezentrale Zusammenarbeit

Diese Vision franco-allemande analysiert den Vertrag von Aachen und das deutsch-französische Parlamentsabkommen vom 25. März 2019 mit Blick auf neue Gestaltungsräume, die sich für die dezentrale Zusammenarbeit eröffnen. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass Vertrag und Abkommen das Potential haben, bestehende Hindernisse in der dezentralen Zusammenarbeit zu überwinden und diese damit auf eine neue Stufe zu heben. Damit dies geschieht, bedarf es aber politischer und gleichzeitig pragmatischer Ansätze: Politisch ist die aktive Vernetzung zwischen kommunaler, regionaler und nationaler Ebene zu forcieren, pragmatisch ist konsequent eine Politik der Resultate zu verfolgen.

Andreas Marchetti: Durchbruch für die dezentrale deutsch-französische Zusammenarbeit? Perspektiven nach dem Vertrag von Aachen (Visions franco-allemandes, 30), Paris: Institut français des relations internationales 2020.

Les défis du leadership allemand

Les défis du leadership allemand

De 1989 à 2019, l’Allemagne est restée fidèle à ses choix géopolitiques les plus fondamentaux, en particulier en matière de politique européenne. Elle a en particulier confirmé sa volonté de s’ancrer dans le cadre institutionnel de l’Europe politique et est restée attachée à un leadership partagé avec la France. Cela étant, elle est encore loin d’être à l’aise avec ses nouvelles responsabilités, liées à sa centralité retrouvée en Europe. Cette contribution vise à établir dans quels domaines et sous quelle forme la République fédérale, depuis les bouleversements de 1989-1991, exerce un leadership en Europe. Dans un premier temps, elle étudie le rapport que l’Allemagne entretient avec les structures de l’UE, abordé à travers les deux grandes transformations européennes depuis la fin de la Guerre froide, à savoir le projet d’intégration européenne et l’élargissement géographique de l’Union. À cela s’ajoute une analyse de la gestion par l’Allemagne des postes clés dans les institutions de l’UE. Ensuite, cette contribution analyse les priorités et les effets de la politique européenne du gouvernement fédéral, ainsi que leur évolution depuis la chute du mur de Berlin, en se penchant sur trois éléments de la politique européenne. Il s’agit de l’ambition de l’Allemagne d’agir de manière normative, de ses intérêts économiques et de ses préférences dans le domaine des relations extérieures à l’UE.

Claire Demesmay, Andreas Marchetti: Les défis du leadership allemand : nouveaux équilibres géopolitiques et constance du choix européen, in: Hérodote: revue de géographie et de géopolitique, no. 175, 2019, p. 55-67.

Dr. Claire Demesmay

Dr. Claire Demesmay

« C’est toujours un plaisir de coopérer avec Andreas Marchetti, que cela soit dans le cadre d’un projet de recherche, de la rédaction d’un article scientifique ou d’un séminaire d’experts. Ses connaissances approfondies des questions européennes, et notamment des mécanismes franco-allemands, font de lui un collègue recherché. A cela s’ajoute sa rigueur intellectuelle et sa finesse d’analyse. Lors des séminaires de l’Institut allemand de politique étrangère (DGAP) auxquels il a participé, Andreas Marchetti a ainsi grandement contribué à l’élaboration de propositions franco-allemandes dans le champ de la politique européenne, destinées à des responsables administratifs et politiques. »

Dr. Claire Demesmay, Programmleiterin, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin (Foto: DGAP/Dirk Enters)

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften machen Europa für die Menschen spürbar, entfalten bürgerschaftliche Netze und bilden Brücken zwischen Nachbarn. Sie sind Ausdruck gelebter Subsidiarität und organisieren europäischen Zusammenhalt „von unten“. Vor Ort befördern sie den Europagedanken, interkulturelle Kompetenzen sowie Austausch und Wissenstransfer in Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die deutsch-französischen Partnerschaften gelten als Vorbilder. Die Studie stellt eine Zwischenbilanz dar und gibt Handlungsempfehlungen, wie Partnerschaften angebahnt, organisiert und bewahrt werden können. Praxisbeispiele und Interviews verdeutlichen, wie wertvoll diese Keimzellen Europas sind.

Andreas Marchetti: Städte- und Gemeindepartnerschaften: Strukturen – Praxis – Zukunft in deutsch-französischer Perspektive, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2019.

Politische Bildung

Politische Bildung

Gesellschaftliche Gestaltung braucht Wissen. Kenntnisse des politischen und sozialen Umfelds sind unerlässlich, damit sich gesellschaftliches Engagement entfalten kann. Mit unserem Bildungsangebot schaffen wir Verständnis für komplexe Zusammenhänge und ermuntern zu verantwortlichem Einmischen.

Unsere Bildungsangebote sind zielgruppengerecht und adressatenbezogen. Wir nutzen ein breites Spektrum an Bildungsformen von moderierten Diskussionsrunden über angeleitete Debatten bis hin zu Simulationen. Wir arbeiten an Schulen, Universitäten sowie Einrichtungen der beruflichen und politischen Erwachsenenbildung.

Unsere Themen:

  • Grundlagen und Zukunft der europäischen Integration
  • Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP)
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Ein Europa, das schützt und stärkt

Ein Europa, das schützt und stärkt

„Ein Europa, das schützt und stärkt“ – Unter diesem Motto hat die Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fundierte Diskussionen geführt und Empfehlungen festgehalten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft beider Länder nahmen zwischen Juni und November 2018 an drei Treffen teil, die jeweils mit einer der deutschen politischen Stiftungen mit Büro in Paris organisiert wurden (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung). In der Gruppe waren dementsprechend unterschiedliche parteipolitische Präferenzen vertreten, was zu einem lebendigen und oft kontroversen Austausch führte. Seitens politglott nahm Andreas Marchetti an den Beratungen der Strategiegruppe teil.

Claire Demesmay, Sara Jakob (Hrsg.): Ein Europa, das schützt und stärkt: Empfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik (DGAPbericht), Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 2019.

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

Claire Saillour vom Grassroots-Thinktank Polis180 für Außen- und Europapolitik sprach zum Auftakt des Projekts „Allez l’Europe – Vorwärts Europa!“ mit Andreas Marchetti, der seine Sicht zur aktuellen Debatte um die Handlungsfähigkeit der EU und der Gestaltungskraft des deutsch-französischen Tandems darlegt. Das Gespräch bietet einen Einstieg in die Diskussion, welches Europa wir zukünftig wollen und was die deutsch-französischen Beziehungen dazu leisten können und sollen.

Claire Saillour: „Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“: Ein Interview mit Claire Saillour & Dr. Andreas Marchetti, in: Polis Blog, 18.06.2018.

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