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Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften machen Europa für die Menschen spürbar, entfalten bürgerschaftliche Netze und bilden Brücken zwischen Nachbarn. Sie sind Ausdruck gelebter Subsidiarität und organisieren europäischen Zusammenhalt „von unten“. Vor Ort befördern sie den Europagedanken, interkulturelle Kompetenzen sowie Austausch und Wissenstransfer in Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die deutsch-französischen Partnerschaften gelten als Vorbilder. Die Studie stellt eine Zwischenbilanz dar und gibt Handlungsempfehlungen, wie Partnerschaften angebahnt, organisiert und bewahrt werden können. Praxisbeispiele und Interviews verdeutlichen, wie wertvoll diese Keimzellen Europas sind.

Andreas Marchetti: Städte- und Gemeindepartnerschaften: Strukturen – Praxis – Zukunft in deutsch-französischer Perspektive, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2019.

Beratung

Beratung

Gesellschaftliche Gestaltung bedarf klarer Ziele. Wir beraten Akteure der Zivilgesellschaft, um Strategien und Projekte passgenau zu entwickeln und vorhandene Ansätze zu überprüfen. Dabei setzen wir auf den Dialog mit allen Beteiligten. Nur so können Akzeptanz und Wirkung gewährleistet werden.

In der Strategie- und Projektentwicklung arbeiten wir methodisch mit Wirkungslogiken und Wirkungsmodellen, um auch komplexen Umfeldern gerecht zu werden. Unsere Evaluationen orientieren sich an international erprobten Standards.

Unsere Leistungen:

  • Entwicklung von wirkungsorientierten Handlungsstrategien
  • Unterstützung bei der Projektplanung
  • Begutachtung von Vorhaben
  • Formative und summative Evaluation von Maßnahmen
Trainings

Trainings

Gesellschaftliche Gestaltung ist planbar. Unsere Trainings befähigen zur aktiven Mitwirkung in Gesellschaft und Politik. Sie sind auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugeschnitten. Mit ihrer hohen Praxisrelevanz zielen sie auf unmittelbare Anwendbarkeit.

Wir stärken insbesondere Strategie- und Planungskompetenzen. Dabei nutzen wir vor allem aktivierende Formate, um den Transfer in die Praxis bereits während der Trainings konsequent mitzudenken. Unsere Trainings richten sich an Akteure der Zivilgesellschaft und der Politik.

Unsere Expertise:

  • Prozesse der Bürgerbeteiligung
  • Stärkung der Zivilgesellschaft
  • Dezentralisierung und Kommunalpolitik
  • Vorbereitung und Durchführung von Wahlen
Politische Bildung

Politische Bildung

Gesellschaftliche Gestaltung braucht Wissen. Kenntnisse des politischen und sozialen Umfelds sind unerlässlich, damit sich gesellschaftliches Engagement entfalten kann. Mit unserem Bildungsangebot schaffen wir Verständnis für komplexe Zusammenhänge und ermuntern zu verantwortlichem Einmischen.

Unsere Bildungsangebote sind zielgruppengerecht und adressatenbezogen. Wir nutzen ein breites Spektrum an Bildungsformen von moderierten Diskussionsrunden über angeleitete Debatten bis hin zu Simulationen. Wir arbeiten an Schulen, Universitäten sowie Einrichtungen der beruflichen und politischen Erwachsenenbildung.

Unsere Themen:

  • Grundlagen und Zukunft der europäischen Integration
  • Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP)
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Refugee Open Cities

Refugee Open Cities (ROC21) verwandelt Notunterkünfte in Lebensräume und initiiert gemeinschaftliche Lösungsansätze. Es beginnt in Berlin: Mitten in Neukölln befindet sich eine Notunterkunft, in der 600 Heimatvertriebene auf vier Stockwerken in einem ehemaligen Warenhaus leben. Gemeinsam mit den Bewohnern verwandelt Refugee Open Cities eine komplette Etage nach ihren Wünschen. Basierend auf der Grundidee eines Dorfes entstehen ein zentraler Marktplatz als Veranstaltungsfläche, Räume zur Konzentration und zum Erholen sowie aktive Zonen für Freizeit, Kinder und Sport. Die Erfahrungen aus Berlin werden dokumentiert und in einem Online-Toolkit bewertet, das anderen Organisationen und der öffentlichen Gemeinschaft frei zugänglich ist. politglott unterstützt Refugee Open Cities als Partner.

Ein Europa, das schützt und stärkt

Ein Europa, das schützt und stärkt

„Ein Europa, das schützt und stärkt“ – Unter diesem Motto hat die Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fundierte Diskussionen geführt und Empfehlungen festgehalten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft beider Länder nahmen zwischen Juni und November 2018 an drei Treffen teil, die jeweils mit einer der deutschen politischen Stiftungen mit Büro in Paris organisiert wurden (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung). In der Gruppe waren dementsprechend unterschiedliche parteipolitische Präferenzen vertreten, was zu einem lebendigen und oft kontroversen Austausch führte. Seitens politglott nahm Andreas Marchetti an den Beratungen der Strategiegruppe teil.

Claire Demesmay, Sara Jakob (Hrsg.): Ein Europa, das schützt und stärkt: Empfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik (DGAPbericht), Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 2019.

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

Claire Saillour vom Grassroots-Thinktank Polis180 für Außen- und Europapolitik sprach zum Auftakt des Projekts „Allez l’Europe – Vorwärts Europa!“ mit Andreas Marchetti, der seine Sicht zur aktuellen Debatte um die Handlungsfähigkeit der EU und der Gestaltungskraft des deutsch-französischen Tandems darlegt. Das Gespräch bietet einen Einstieg in die Diskussion, welches Europa wir zukünftig wollen und was die deutsch-französischen Beziehungen dazu leisten können und sollen.

Claire Saillour: „Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“: Ein Interview mit Claire Saillour & Dr. Andreas Marchetti, in: Polis Blog, 18.06.2018.

Dr. Andreas Quiring

Dr. Andreas Quiring

„Agrarpolitik = Europapolitik: Das Verständnis der EU-Mechanismen und -Grundsätze ist für Multiplikatoren in der Landwirtschaft essenziell. Dr. Andreas Marchetti unterstützt uns seit mehreren Jahren im TOP Kurs und Verbands-Training-Programm. Die komplexen Sachverhalte werden von ihm methodisch sehr gut aufgearbeitet und die Teilnehmer dabei aktiv eingebunden. Durch sein großes Engagement für das Thema Europa springt der Funken über und bei den anschließend folgenden agrarpolitischen Exkursionen nach Brüssel fühlen sich die Teilnehmer bestens vorbereitet. Die Andreas Hermes Akademie ist die zentrale Weiterbildungseinrichtung der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft.“

Dr. Andreas Quiring, Geschäftsführer, Andreas Hermes Akademie

European Neighbourhood Policy

European Neighbourhood Policy

„The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy“ bietet einen umfassenden Überblick über eine der zentralen Außenpolitiken der Europäischen Union. Beiträge von führenden Expertinnen und Experten zur Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) zeichnen aus unterschiedlichen Disziplinen ein differenziertes Bild über die wichtigsten Themen, Entwicklungen und Dynamiken der ENP.

Tobias Schumacher, Andreas Marchetti und Thomas Demmelhuber (Hrsg.): The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy, Abingdon/New York: Routledge 2018.

Euroskeptizismus

Euroskeptizismus

Das Phänomen Euroskeptizismus existiert nicht erst seit dem Maastrichter Vertrag, der bislang oft als Ausgangspunkt wissenschaftlicher Betrachtungen diente. Vielmehr sah sich der europäische Integrationsprozess schon immer Kritik und Anfeindung ausgesetzt. Malte Zabel bilanziert diese Tatsache auf einzigartige Weise und liest die Geschichte der Europäischen Union (EU) neu. Er analysiert die maßgeblichen euroskeptischen Argumentationslinien ihrer Zeit, skizziert den Verlauf der öffentlichen Meinung und zeigt auf, wie und mit welchen Auswirkungen sich immer wieder politische Akteure gegen „Brüssel“ gewandt haben – von den Kommunisten der 1950er Jahre bis zu den Rechtspopulisten der Gegenwart. Dabei zeigt er, dass das verstärkte Aufkommen von EU-Kritik in den letzten Jahren vor allem mit dem Umstand zusammenhängt, dass die heutige EU eine in ihrem Wesen deutlich politischere Institution ist, als es die alte EG je sein konnte.

Malte Zabel: Euroskeptizismus: Ursprünge und Ausdrucksformen im Verlauf des europäischen Integrationsprozesses (Schriften des Zentrum für Europäische Integrationsforschung, 78), Baden-Baden: Nomos 2017.

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