Posts Tagged “Frankreich”

Dezentrale Zusammenarbeit

Dezentrale Zusammenarbeit

Diese Vision franco-allemande analysiert den Vertrag von Aachen und das deutsch-französische Parlamentsabkommen vom 25. März 2019 mit Blick auf neue Gestaltungsräume, die sich für die dezentrale Zusammenarbeit eröffnen. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass Vertrag und Abkommen das Potential haben, bestehende Hindernisse in der dezentralen Zusammenarbeit zu überwinden und diese damit auf eine neue Stufe zu heben. Damit dies geschieht, bedarf es aber politischer und gleichzeitig pragmatischer Ansätze: Politisch ist die aktive Vernetzung zwischen kommunaler, regionaler und nationaler Ebene zu forcieren, pragmatisch ist konsequent eine Politik der Resultate zu verfolgen.

Andreas Marchetti: Durchbruch für die dezentrale deutsch-französische Zusammenarbeit? Perspektiven nach dem Vertrag von Aachen (Visions franco-allemandes, 30), Paris: Institut français des relations internationales 2020.

Dr. Claire Demesmay

Dr. Claire Demesmay

« C’est toujours un plaisir de coopérer avec Andreas Marchetti, que cela soit dans le cadre d’un projet de recherche, de la rédaction d’un article scientifique ou d’un séminaire d’experts. Ses connaissances approfondies des questions européennes, et notamment des mécanismes franco-allemands, font de lui un collègue recherché. A cela s’ajoute sa rigueur intellectuelle et sa finesse d’analyse. Lors des séminaires de l’Institut allemand de politique étrangère (DGAP) auxquels il a participé, Andreas Marchetti a ainsi grandement contribué à l’élaboration de propositions franco-allemandes dans le champ de la politique européenne, destinées à des responsables administratifs et politiques. »

Dr. Claire Demesmay, Programmleiterin, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin (Foto: DGAP/Dirk Enters)

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften machen Europa für die Menschen spürbar, entfalten bürgerschaftliche Netze und bilden Brücken zwischen Nachbarn. Sie sind Ausdruck gelebter Subsidiarität und organisieren europäischen Zusammenhalt „von unten“. Vor Ort befördern sie den Europagedanken, interkulturelle Kompetenzen sowie Austausch und Wissenstransfer in Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die deutsch-französischen Partnerschaften gelten als Vorbilder. Die Studie stellt eine Zwischenbilanz dar und gibt Handlungsempfehlungen, wie Partnerschaften angebahnt, organisiert und bewahrt werden können. Praxisbeispiele und Interviews verdeutlichen, wie wertvoll diese Keimzellen Europas sind.

Andreas Marchetti: Städte- und Gemeindepartnerschaften: Strukturen – Praxis – Zukunft in deutsch-französischer Perspektive, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2019.

Ein Europa, das schützt und stärkt

Ein Europa, das schützt und stärkt

„Ein Europa, das schützt und stärkt“ – Unter diesem Motto hat die Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fundierte Diskussionen geführt und Empfehlungen festgehalten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft beider Länder nahmen zwischen Juni und November 2018 an drei Treffen teil, die jeweils mit einer der deutschen politischen Stiftungen mit Büro in Paris organisiert wurden (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung). In der Gruppe waren dementsprechend unterschiedliche parteipolitische Präferenzen vertreten, was zu einem lebendigen und oft kontroversen Austausch führte. Seitens politglott nahm Andreas Marchetti an den Beratungen der Strategiegruppe teil.

Claire Demesmay, Sara Jakob (Hrsg.): Ein Europa, das schützt und stärkt: Empfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik (DGAPbericht), Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 2019.

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