Posts Tagged “Europäische Union”

Les défis du leadership allemand

Les défis du leadership allemand

De 1989 à 2019, l’Allemagne est restée fidèle à ses choix géopolitiques les plus fondamentaux, en particulier en matière de politique européenne. Elle a en particulier confirmé sa volonté de s’ancrer dans le cadre institutionnel de l’Europe politique et est restée attachée à un leadership partagé avec la France. Cela étant, elle est encore loin d’être à l’aise avec ses nouvelles responsabilités, liées à sa centralité retrouvée en Europe. Cette contribution vise à établir dans quels domaines et sous quelle forme la République fédérale, depuis les bouleversements de 1989-1991, exerce un leadership en Europe. Dans un premier temps, elle étudie le rapport que l’Allemagne entretient avec les structures de l’UE, abordé à travers les deux grandes transformations européennes depuis la fin de la Guerre froide, à savoir le projet d’intégration européenne et l’élargissement géographique de l’Union. À cela s’ajoute une analyse de la gestion par l’Allemagne des postes clés dans les institutions de l’UE. Ensuite, cette contribution analyse les priorités et les effets de la politique européenne du gouvernement fédéral, ainsi que leur évolution depuis la chute du mur de Berlin, en se penchant sur trois éléments de la politique européenne. Il s’agit de l’ambition de l’Allemagne d’agir de manière normative, de ses intérêts économiques et de ses préférences dans le domaine des relations extérieures à l’UE.

Claire Demesmay, Andreas Marchetti: Les défis du leadership allemand : nouveaux équilibres géopolitiques et constance du choix européen, in: Hérodote: revue de géographie et de géopolitique, no. 175, 2019, p. 55-67.

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften machen Europa für die Menschen spürbar, entfalten bürgerschaftliche Netze und bilden Brücken zwischen Nachbarn. Sie sind Ausdruck gelebter Subsidiarität und organisieren europäischen Zusammenhalt „von unten“. Vor Ort befördern sie den Europagedanken, interkulturelle Kompetenzen sowie Austausch und Wissenstransfer in Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die deutsch-französischen Partnerschaften gelten als Vorbilder. Die Studie stellt eine Zwischenbilanz dar und gibt Handlungsempfehlungen, wie Partnerschaften angebahnt, organisiert und bewahrt werden können. Praxisbeispiele und Interviews verdeutlichen, wie wertvoll diese Keimzellen Europas sind.

Andreas Marchetti: Städte- und Gemeindepartnerschaften: Strukturen – Praxis – Zukunft in deutsch-französischer Perspektive, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2019.

Politische Bildung

Politische Bildung

Gesellschaftliche Gestaltung braucht Wissen. Kenntnisse des politischen und sozialen Umfelds sind unerlässlich, damit sich gesellschaftliches Engagement entfalten kann. Mit unserem Bildungsangebot schaffen wir Verständnis für komplexe Zusammenhänge und ermuntern zu verantwortlichem Einmischen.

Unsere Bildungsangebote sind zielgruppengerecht und adressatenbezogen. Wir nutzen ein breites Spektrum an Bildungsformen von moderierten Diskussionsrunden über angeleitete Debatten bis hin zu Simulationen. Wir arbeiten an Schulen, Universitäten sowie Einrichtungen der beruflichen und politischen Erwachsenenbildung.

Unsere Themen:

  • Grundlagen und Zukunft der europäischen Integration
  • Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP)
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Refugee Open Cities

Refugee Open Cities (ROC21) verwandelt Notunterkünfte in Lebensräume und initiiert gemeinschaftliche Lösungsansätze. Es beginnt in Berlin: Mitten in Neukölln befindet sich eine Notunterkunft, in der 600 Heimatvertriebene auf vier Stockwerken in einem ehemaligen Warenhaus leben. Gemeinsam mit den Bewohnern verwandelt Refugee Open Cities eine komplette Etage nach ihren Wünschen. Basierend auf der Grundidee eines Dorfes entstehen ein zentraler Marktplatz als Veranstaltungsfläche, Räume zur Konzentration und zum Erholen sowie aktive Zonen für Freizeit, Kinder und Sport. Die Erfahrungen aus Berlin werden dokumentiert und in einem Online-Toolkit bewertet, das anderen Organisationen und der öffentlichen Gemeinschaft frei zugänglich ist. politglott unterstützt Refugee Open Cities als Partner.

Ein Europa, das schützt und stärkt

Ein Europa, das schützt und stärkt

„Ein Europa, das schützt und stärkt“ – Unter diesem Motto hat die Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fundierte Diskussionen geführt und Empfehlungen festgehalten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft beider Länder nahmen zwischen Juni und November 2018 an drei Treffen teil, die jeweils mit einer der deutschen politischen Stiftungen mit Büro in Paris organisiert wurden (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung). In der Gruppe waren dementsprechend unterschiedliche parteipolitische Präferenzen vertreten, was zu einem lebendigen und oft kontroversen Austausch führte. Seitens politglott nahm Andreas Marchetti an den Beratungen der Strategiegruppe teil.

Claire Demesmay, Sara Jakob (Hrsg.): Ein Europa, das schützt und stärkt: Empfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik (DGAPbericht), Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 2019.

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

Claire Saillour vom Grassroots-Thinktank Polis180 für Außen- und Europapolitik sprach zum Auftakt des Projekts „Allez l’Europe – Vorwärts Europa!“ mit Andreas Marchetti, der seine Sicht zur aktuellen Debatte um die Handlungsfähigkeit der EU und der Gestaltungskraft des deutsch-französischen Tandems darlegt. Das Gespräch bietet einen Einstieg in die Diskussion, welches Europa wir zukünftig wollen und was die deutsch-französischen Beziehungen dazu leisten können und sollen.

Claire Saillour: „Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“: Ein Interview mit Claire Saillour & Dr. Andreas Marchetti, in: Polis Blog, 18.06.2018.

Dr. Andreas Quiring

Dr. Andreas Quiring

„Agrarpolitik = Europapolitik: Das Verständnis der EU-Mechanismen und -Grundsätze ist für Multiplikatoren in der Landwirtschaft essenziell. Dr. Andreas Marchetti unterstützt uns seit mehreren Jahren im TOP Kurs und Verbands-Training-Programm. Die komplexen Sachverhalte werden von ihm methodisch sehr gut aufgearbeitet und die Teilnehmer dabei aktiv eingebunden. Durch sein großes Engagement für das Thema Europa springt der Funken über und bei den anschließend folgenden agrarpolitischen Exkursionen nach Brüssel fühlen sich die Teilnehmer bestens vorbereitet. Die Andreas Hermes Akademie ist die zentrale Weiterbildungseinrichtung der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft.“

Dr. Andreas Quiring, Geschäftsführer, Andreas Hermes Akademie

European Neighbourhood Policy

European Neighbourhood Policy

„The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy“ bietet einen umfassenden Überblick über eine der zentralen Außenpolitiken der Europäischen Union. Beiträge von führenden Expertinnen und Experten zur Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) zeichnen aus unterschiedlichen Disziplinen ein differenziertes Bild über die wichtigsten Themen, Entwicklungen und Dynamiken der ENP.

Tobias Schumacher, Andreas Marchetti und Thomas Demmelhuber (Hrsg.): The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy, Abingdon/New York: Routledge 2018.

Dr. Katharina Rosenberg

Dr. Katharina Rosenberg

„Herausragende Fachkompetenz kombiniert mit einem wahren didaktischen Feuerwerk. Die spannenden und anspruchsvollen Lehreinheiten von Dr. Andreas Marchetti stellen eine Bereicherung für Studierende aller Fachrichtungen dar, motivieren zum selbständigen Weiter-Lernen und dazu, sich selbst als aktive Teilnehmer europäischer Politik zu begreifen.“

Dr. Katharina Rosenberg, Referentin in der Studienförderung, Konrad-Adenauer-Stiftung

Reportage „Der Zaun“

Drei Monate waren Dietmar Telser und Benjamin Stöß an den Außengrenzen Europas unterwegs. In ihrer Reportage „Der Zaun“ erzählen sie von ihren Begegnungen mit Flüchtlingen, Grenzpolizisten und Aktivisten. Die in Kooperation mit Süddeutsche.de entstandene Multimediareportage veranschaulicht die Hoffnungen, Enttäuschungen und Schicksale von Flüchtlingen jenseits der europäischen Grenzen. Recherche und Reportage hat politglott ideell und finanziell unterstützt.

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