Archive For The “Publikationen” Category

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften

Städte- und Gemeindepartnerschaften machen Europa für die Menschen spürbar, entfalten bürgerschaftliche Netze und bilden Brücken zwischen Nachbarn. Sie sind Ausdruck gelebter Subsidiarität und organisieren europäischen Zusammenhalt „von unten“. Vor Ort befördern sie den Europagedanken, interkulturelle Kompetenzen sowie Austausch und Wissenstransfer in Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die deutsch-französischen Partnerschaften gelten als Vorbilder. Die Studie stellt eine Zwischenbilanz dar und gibt Handlungsempfehlungen, wie Partnerschaften angebahnt, organisiert und bewahrt werden können. Praxisbeispiele und Interviews verdeutlichen, wie wertvoll diese Keimzellen Europas sind.

Andreas Marchetti: Städte- und Gemeindepartnerschaften: Strukturen – Praxis – Zukunft in deutsch-französischer Perspektive, Sankt Augustin/Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung 2019.

Ein Europa, das schützt und stärkt

Ein Europa, das schützt und stärkt

„Ein Europa, das schützt und stärkt“ – Unter diesem Motto hat die Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fundierte Diskussionen geführt und Empfehlungen festgehalten. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft beider Länder nahmen zwischen Juni und November 2018 an drei Treffen teil, die jeweils mit einer der deutschen politischen Stiftungen mit Büro in Paris organisiert wurden (Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung). In der Gruppe waren dementsprechend unterschiedliche parteipolitische Präferenzen vertreten, was zu einem lebendigen und oft kontroversen Austausch führte. Seitens politglott nahm Andreas Marchetti an den Beratungen der Strategiegruppe teil.

Claire Demesmay, Sara Jakob (Hrsg.): Ein Europa, das schützt und stärkt: Empfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik (DGAPbericht), Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 2019.

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

„Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“

Claire Saillour vom Grassroots-Thinktank Polis180 für Außen- und Europapolitik sprach zum Auftakt des Projekts „Allez l’Europe – Vorwärts Europa!“ mit Andreas Marchetti, der seine Sicht zur aktuellen Debatte um die Handlungsfähigkeit der EU und der Gestaltungskraft des deutsch-französischen Tandems darlegt. Das Gespräch bietet einen Einstieg in die Diskussion, welches Europa wir zukünftig wollen und was die deutsch-französischen Beziehungen dazu leisten können und sollen.

Claire Saillour: „Wir sind heute in einer Phase des Übergangs“: Ein Interview mit Claire Saillour & Dr. Andreas Marchetti, in: Polis Blog, 18.06.2018.

European Neighbourhood Policy

European Neighbourhood Policy

„The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy“ bietet einen umfassenden Überblick über eine der zentralen Außenpolitiken der Europäischen Union. Beiträge von führenden Expertinnen und Experten zur Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) zeichnen aus unterschiedlichen Disziplinen ein differenziertes Bild über die wichtigsten Themen, Entwicklungen und Dynamiken der ENP.

Tobias Schumacher, Andreas Marchetti und Thomas Demmelhuber (Hrsg.): The Routledge Handbook on the European Neighbourhood Policy, Abingdon/New York: Routledge 2018.

Euroskeptizismus

Euroskeptizismus

Das Phänomen Euroskeptizismus existiert nicht erst seit dem Maastrichter Vertrag, der bislang oft als Ausgangspunkt wissenschaftlicher Betrachtungen diente. Vielmehr sah sich der europäische Integrationsprozess schon immer Kritik und Anfeindung ausgesetzt. Malte Zabel bilanziert diese Tatsache auf einzigartige Weise und liest die Geschichte der Europäischen Union (EU) neu. Er analysiert die maßgeblichen euroskeptischen Argumentationslinien ihrer Zeit, skizziert den Verlauf der öffentlichen Meinung und zeigt auf, wie und mit welchen Auswirkungen sich immer wieder politische Akteure gegen „Brüssel“ gewandt haben – von den Kommunisten der 1950er Jahre bis zu den Rechtspopulisten der Gegenwart. Dabei zeigt er, dass das verstärkte Aufkommen von EU-Kritik in den letzten Jahren vor allem mit dem Umstand zusammenhängt, dass die heutige EU eine in ihrem Wesen deutlich politischere Institution ist, als es die alte EG je sein konnte.

Malte Zabel: Euroskeptizismus: Ursprünge und Ausdrucksformen im Verlauf des europäischen Integrationsprozesses (Schriften des Zentrum für Europäische Integrationsforschung, 78), Baden-Baden: Nomos 2017.

Transatlantische Annäherungen?

Transatlantische Annäherungen?

Welches sind die strukturbildenden Faktoren für militärische Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten sowie der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten? Im seinem Beitrag zu einem Sammelband des Arebeitskresies Europäische Integration geht Andreas Marchetti zunächst auf Divergenzen im transatlantischen Verhältnis ein. Ausgehend von der grundlegenden Erörterung der jeweiligen internationalen Akteursqualität werden dabei die unterschiedlichen Gestaltungsansätze ebenso diskutiert wie auch der fortbestehende military gap thematisiert. Anschließend werden Ansätze vermehrter transatlantischer Konvergenz diskutiert, insbesondere mit Blick auf die Bereitschaft zur militärischen Intervention, die beiderseitige Einbindung in multilaterale Strukturen aber auch die demokratische Legitimation militärischen Handelns.

Andreas Marchetti: Transatlantische Annäherungen? Divergenz und Konvergenz im militärischen Bereich, in: Peter-Christian Müller-Graff (Hrsg.): Europäische Union und USA – Europas nordatlantische Aufgaben (Schriftenreihe des Arbeitskreises Europäische Integration e.V., 87), Baden- Baden: Nomos 2016, S. 107-124.

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